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Ausgestaltung der Wohnanlage

Die insgesamt 29 Wohnungen und 10 Einzimmerapartments in der ambulant betreuten Wohngemeinschaft  – verteilt auf drei Gebäude – werden jeweils 1,5 bis drei Zimmer umfassen, was so hinsichtlich der Förderfähigkeit mit der Regierung von Oberbayern abgestimmt wurde. Ausgestattet werden sollen sie dann mit barrierefreien Duschen, Esszimmern Wohnbereiche mit Kochnischen, elektrischen Rollläden zur Beschattung sowie im Obergeschoss mit Holzbalkonen. Zudem wird eine Begegnungsstätte, ein Sozialbüro sowie 42 Tiefgaragen-Stellplätze geplant.

Zentrales Ziel ist eine barrierefreie schwellenlose Verknüpfung aller Gebäude und Nutzungsbereiche untereinander und die barrierefreie Durchwegung des Grundstücks selbst. Dies wird je nach Möglichkeit über Aufzuge in den Treppenhäusern oder Rampen in den Freianlagen ermöglicht. Zur barrierefreien Verbindung der Häuser untereinander sieht die Entwurfsplanung einen barrierefreien Panoramaweg in der Fuge zwischen den drei Baukörpern vor, der über eine Länge von ca. 80m eine Höhe von ca. 4,00 m überwindet. Dieser Weg dient den Bewohnern als Möglichkeit zum Spazieren auf dem eigenen Grundstück mit Ausblick auf den Tegernsee sowie Sitzmöglichkeiten zum Treffen und Verweilen. Zur Förderung der Gemeinschaft sind zwei Plätze auf dem Grundstück geplant: ein „großer Platz“ vor dem ersten Haus als Eingang zum Quartier und als Erweiterung eines möglichen Veranstaltungsraumes im Sommer sowie ein höherliegender „kleinen Platz“ zwischen dem zweiten und dritten Haus, als ruhigeren Treffpunkt für die Bewohner. Die verbleibenden Grünflächen könnten beispielsweise mit Hochbeeten und einem Bienenhaus ergänzt werden.

Die Quartiersmanagerin wird sich als „Kümmererin“ um die Betreuung der Wohnanlage kümmern und ist darüber hinaus auch für alle Gmunder Senioren Ansprechpartnerin und Unterstützerin.