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Warum Gemeinwohl-Ökonomie?

Kommunen kommt eine wichtige Funktion zu, wenn es um gelebte Nachhaltigkeit geht. Denn Gemeinden und Städte gestalten innerhalb der vielfältigen Aufgabenbereiche, für die sie zuständig sind, maßgeblich die Zukunft ihres Ortes.

Damit die Gemeindeentwicklung erfolgreich sein kann, müssen die Kommunen neben wirtschaftlichen auch ökologische und soziale Herausforderungen wie den Klimawandel, wachsende Ungleichheiten oder demographische Veränderungen berücksichtigen.

Seit seinem Amtsantritt ist es ein erklärtes Ziel des Bürgermeisters Alfons Besel, die Gemeindeentwicklung in Gmund a. Tegernsee nachhaltig auszurichten. „Nachhaltig bedeutet für mich, faires, generationengerechtes, ressourcenschonendes und partizipatives Handeln. Oder einfach ausgedrückt: so zu entscheiden und zu handeln, dass die Ergebnisse auch in Zukunft gut sind, für unseren Ort, unsere Bürger und für das Allgemeinwohl“, so Alfons Besel.

Um zu bewerten, was langfristig ‚gut‘ ist, braucht es jedoch ein durchdachtes Handwerkszeug. In der Gemeinde Gmund soll hier künftig eine Methodik angewendet werden, die sich in verschiedensten Wirtschaftsunternehmen, Organisationen und auch vereinzelt in Kommunen bereits bewährt hat: Die Rede ist von der „Gemeinwohl-Ökonomie“ (GWÖ). Das Konzept der GWÖ baut auf der Annahme auf, dass das Wohl von Mensch und Umwelt das oberste Ziel des Wirtschaftens sein muss.

Ganz konkret beinhaltet die GWÖ eine Matrix, die als Hilfestellung für Entscheidungen herangezogen werden kann und anhand derer sich das eigene Handeln bilanzieren lässt. Sie dient somit gleichermaßen als Kompass, als Werkzeug und als „Management-Tool“ für „enkeltaugliches“ Wirtschaften.

Immer mehr Unternehmen richten ihr Handeln nach der GWÖ aus und auch für Kommunen ist das Konzept ein ideales Instrument, um die Erfolge der eigenen Gemeindeentwicklung und -gestaltung ganzheitlich zu messen und zu bewerten.