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Erste Fahrradzählstelle eröffnet

Im vergangenen Jahr zeichnete die AGFK Bayern in Zusammenarbeit mit dem Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr die Gemeinde Gmund mit der Urkunde „Fahrradfreundliche Kommune“ aus. Das Staatsministerium hat als Anerkennung eine Prämie für den Erwerb eines Dauerzählgerätes zur Erfassung von Radverkehrsdaten bereitgestellt.

Diese Zuwendung wurde nun in die Tat umgesetzt. Nach der Auswahl eines Herstellers, einem geeigneten Standort und den baulichen Arbeiten konnte die Anlage im Oktober durch die Mitarbeiter des Bauhofes installiert und in Betrieb genommen werden. Das festinstallierte Fahrradzählgerät hat seinen Platz am Geh- und Radweg in Seeglas in der Nähe des Kreisverkehrs und dem Parkplatz gefunden. Die Kommune verpflichtete sich, die Dauerzählstelle an der gewählten Örtlichkeit zu errichten und dauerhaft zu betreiben, um u. a. die Entwicklung des Radverkehrsanteil Modal Split zu dokumentieren. Das Gerät kann mit Hilfe eines Lasersensors Bewegungen auf der ausgerichteten Fläche erkennen und zwischen Fahrradfahrern, Fußgängern und Tretroller-Fahrern unterscheiden.

Die Bewegungen werden nur mit Hilfe eines Lichtpunktes erfasst, es werden keine Video- oder Fotoaufnahmen gemacht. Der Datenschutz wird somit auch gewährleistet. Die Daten sind auf der gemeindlichen Homepage verlinkt und können tagesaktuell eingesehen werden: Fahrradzählstelle Gmund-Seeglas.

Die Gemeinde Gmund a. Tegernsee bedankt sich recht herzlich beim Bayerischen Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr für die Förderung und bei allen Beteiligten die zur Realisierung dieses Projekts beigetragen haben.


Zum Foto: (v.l.n.r.) Wolfgang Dagner vom Straßenverkehrsamt, Erster Bürgermeister Alfons Besel, Radverkehrsbeauftragte Veronika Simon und Techniker Josef Harraßer bei der offiziellen Inbetriebnahme der Zählstelle
Copyright: Maria Glas, Gemeinde Gmund