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Bürgerbeteiligung Baukultur

Gut bauen für Gmund: Überarbeitung der Gestaltungsfibel

Am Montag 08.11.21 fand die Online-Bürgerbeteiligung Baukultur statt. Ursprünglich hätte die Veranstaltung in Präsenz und bereits zwei Wochen früher stattfinden sollen, musste jedoch aufgrund der hohen Corona-Zahlen kurzfristig abgesagt werden.

Ca. 40 Personen, inklusive einiger Gemeinderäte, nahmen an der Online-Beteiligung teil und brachten sich rege ein. Weitere Informationen zum Ablauf, zu den Ergebnissen und zum weiteren Vorgehen finden Sie in der folgenden Presseinformation.

Alle Gmunderinnen und Gmunder sind bis Ende November herzlich eingeladen, Fotos einzureichen:

Die Gemeinde freut sich über Einsendungen von Fotos, Häusern, Ortsteilen und sonstigen Bauten in Gmund und Umgebung, die als gelungen erachtet werden, bitte mit kurzer Begründung per E-Mail an info(@)gmund.de. Im Nachgang werden dann alle Einreichungen von einer Fachjury gesichtet, die jeweiligen Aspekte, die gelungenes Bauen ausmachen, gebündelt und so die besten Beispiele definiert. Aus den Positiv-Beispielen in der Region wird dann eine „Baukulturlandkarte“ erstellt, die als Ergänzung zur Gestaltungsfibel dienen soll.

Hier finden Sie die aktuelle Gestaltungsfibel zum Download.

 

Über das LEADER-Projekt „Baukulturregion Voralpenland“

Bereits im Jahr 2019 ist Gmund dem LEADER-Projekt „Baukulturregion Voralpenland“ beigetreten - neben Holzkirchen als zweite Gemeinde des Landkreises Miesbach. Im Austausch mit weiteren Kommunen aus den Landkreisen Rosenheim und Bad Tölz werden hier Lösungen für zukunftsfähiges Bauen in der Region gesucht. Dabei geht es um sparsames und schonendes Bauen und um eine nachhaltige Flächennutzung. Außerdem will das Team um Bürgermeister Alfons Besel und Bauamtsleiterin Christine Wild gemeinsam mit dem Gemeinderat Wege erarbeiten, wie sich die Ziele bezahlbarer Wohnraum, Verknüpfung von Wohnen und Arbeiten sowie eine geeignete Wohnform für Senioren umsetzen lassen. Unterstützt und beraten wird die Gemeinde von der ARGE Baukultur konkret mit Sitz in Pfarrkirchen.

 

Was ist bereits passiert?

2019: Die Gemeinde Gmund tritt dem LEADER-Projekt „Baukulturregion Voralpenland“ bei.

27.10.20: In einer ersten Baukultur-Werkstatt nähert sich der Gmunder Gemeinderat zusammen mit den Vertretern aus den übrigen Baukulturregion-Gemeinden dem Thema Baukultur.

01.07.21: In der zweiten Baukultur-Werkstatt geht es schließlich nur um Gmund. Anhand erster Foto-Beispiele, wird diskutiert, was „gelungene“ Baukultur für Gmund ausmacht. Weitere Informationen finden Sie in der folgenden Pressemitteilung

17.09.21: Der Gemeinderat besichtigt im Rahmen einer „Lernreise“ verschiedene Formen von Seniorenwohnanlagen in den Gemeinden Kirchanschöring und Schechen.

18.09.21: In einem Workshop arbeitet der Gemeinderat an den Themen Wohnen im Alter, Wohnen in Gemeinschaft, Ortsentwicklungskonzept und Baukulturvermittlung. Ein Ergebnisbericht ist in Kürze hier einsehbar.

Zudem fanden weitere Vernetzungstreffen und Vorträge z.B. zu Themen wie „ungewohnt bewohnt“ oder „Gut für Gmund – ausigschaut“ mit Blick auf andere Gemeinden statt.

 

Erste Konkrete Projekte: Seniorenwohnen („Wohnen im Alter“) und neue Wohnanlage („Wohnen in Gemeinschaft“)

Parallel wird bereits konkret an der Planung einer Senioren-Gemeinschaftswohnanlage gearbeitet. Ein Ergebnisprotokoll eines Expertenworkshops und der anschließenden Bürgerbeteiligung, die im September 2021 durchgeführt wurde, finden Sie hier zum Download.

Außerdem soll auf mindestens einem Grundstück in Gmund eine neue Wohnanlage, basierend auf neuen Wohnkonzepten, bzw. Baugruppenmodellen entstehen. Hier unterstützen engagierte Gmunder Architekten/innen die Gemeinde dabei, herauszufinden, welche Grundstücke am besten geeignet sind.

 

Was ist noch geplant?

  • Überarbeitung der Gestaltungsfibel
  • Erstellen einer Baukulturlandkarte mit Positiv-Beispielen in Gmund und der Region
  • Erstellen eines ganzheitlichen Ortsentwicklungskonzepts
  • Pop-up-Büro zum Dialog mit den Bürgern am letztendlich ausgewählten Grundstück für die neue Wohnanlage
  • Schaffen von Formaten zur weiteren Sensibilisierung für das Thema Baukultur, wie z.B. kurze Baukultur-„Wanderungen“ mit Feierabendbier etc.

 

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